Projektwettbewerb
Neues Stadthaus Romanshorn


jeux à deux

ARGE mit Gregor Katz, dipl. FH MA und
Dillier Architektur, Basel | 2024

Die Stadt Romanshorn hat durch die Industrialisierung Mitte des 19 Jhdt. ihren Aufschwung erlebt – angetrieben durch die Entwicklung des Hafens und den Anschluss ans Eisenbahnnetz. Das heutige Romanshorn transformiert sich in eine moderne Stadt: Das neue Zentrum liegt leicht abgetrennt, durch die Schlagader Eisenbahn, von See und Hafen. Die ursprünglichen Bebauungen der typischen, freistehenden Zeltdachbauten weichen zusehends der Innenverdichtung.

Städtebau

Die Situation liegt am zentralen Kreuzungspunkt historischer Achsen. Mit der Setzung zeigt das neue Stadthaus in der Reihe der geschlossenen Bebauung der Bahnhofsrasse Präsenz. Als stehender Baukörper spannt das Volumen den neuen Platz entlang der Alleestrasse auf, welcher begrenzt wird durch den dreigeschossigen Abschluss zum Konsumhof im Norden. Richtung Süden verbindet die Flaniermeile eine zusammenhängende Raumgliederung bis hin zur abschliessenden Platzausweitung bei Coop und Ludothek. Beim Blick von der kleinteilig bebauten Alleestrasse aus, fällt zuerst der neue Platz mit der Bibliothek ins Auge. Dieses architektonische Volumen bildet den Abschluss und Auftakt zugleich. Der freistehende, klare Körper des Stadthauses, entsprechend den historischen Punktbauten vor Ort, fügt sich in den Massstabssprung der heutigen Bebauungen im Zentrum ein.